Round Table spendet für die Malerwerkstatt
Eröffnung der Ausstellung "Zweitleben"
Bildungsministerin in der Erlichschule
Der Übergang der Trägerschaft der Malerwerkstatt an die Stadt Speyer wird gefeiert
Malerwerkstatt bietet Zukunft
Ausstellung: PRACHTSTÜCKE - Arbeiten aus der "Malerwerkstatt" der Erlichschule
Die "Malerwerkstatt" lebt! 
Bericht über unsere Malerwerkstatt auf der Homepage der "Ganztagsschule in Rheinland-Pfalz"
Broschüre des "Vereins für Kultur und Arbeit"
Malerwerkstatt mit eigener Homepage
Links

 

Round Table spendet für die Malerwerkstatt

 

 

aus der Homepage von Round-Table-Speyer

Eröffnung der Ausstellung "Zweitleben" am 30.09.15 im Alten Stadtsaal um 18:00 Uhr

 

 

Bildungsministerin  Vera Reiß informiert sich über die "Malerwerkstatt"

 

.

 

 

 

 

Der Übergang der Trägerschaft der Malerwerkstatt an die Stadt Speyer wird gefeiert!

 

 

Mit Musik der Schulband und Häppchen der eigenen Hauswirtschaftsküche wurde der offizielle Übergang der Trägerschaft der Malerwerkstatt an die Stadt Speyer gefeiert.
2005 wurde das Projekt durch den Verein Kultur und Arbeit ins Leben gerufen. Die Förderung wurde leider eingestellt und so sprang dankbarer Weise die Stadt Speyer ein. Sie bringt Arbeitsleistungen ein, Land und Globus-Stiftung teilen sich die jährlichen Kosten von rund 100.000 €. Dass das Projekt erfolgreich ist, kann man daran erkennen dass 70 % der Schüler, die die Malerwerkstatt besucht haben, später in Ausbildung gingen. Uta Spieß und Dieter Schramm, die das Projekt betreuen, ergänzten sogar:
"Arbeitslos ist gar keiner!"

 

 

   

Ausstellung unserer Malerwerkstatt in der Städtischen Galerie

 

Ein voller Erfolg war die Eröffnung der Ausstellung „Prachtstücke" der Malerwerkstatt der Erlichschule. Selten kamen so viele Interessierte in eine Ausstellung der Städtischen Galerie.
Schüler, Eltern, Lehrer und Freunde der Schule im Erlich staunten über die Arbeiten unserer Schüler, die unter der Leitung der Werkstattleiter/in Frau Spieß und Herr Schramm entstanden sind.
Schon am selben Abend konnten einige der Exponate verkauft werden.
Die Würdigung dieses Projekts kam in den Ansprachen von Bürgermeisterin Kabs und Frau Dr. Drda-Kühn, vom Verein Kultur und Arbeit, sehr eindrucksvoll zum Ausdruck.
Für die musikalische Untermalung sorgte unsere Schulband unter der Leitung von Herrn Bubel. Für das leibliche Wohl sorgten die Mädchen unserer Hauswirtschaft.
Besonders erfreulich, dass an diesem Abend bekannt gegeben wurde, dass unser Gartenbauprojekt durch Spenden weiter finanziert wird (siehe Pressestimmen)!

 

Unsere Schulband sorgte für die musikalische Untermalung der Austellung!

Zum Abspielen des Videos kurz warten, dann rechte Maustaste drücken und Abspielen wählen!

 

 

 

Flyer: PRACHTSTÜCKE

 

 

 

Mit Pinsel und Farbe zum Ausbildungsplatz

Die Malerwerkstatt der Schule im Erlich

 

Was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Malerwerkstatt an ihrer Schule im Erlich in Speyer bereits verändert haben, ist beachtlich. Im Treppenhaus, an der Schulhofsinnenwand und an der schuleigenen Kletterwand haben sie ihre farbigen Spuren hinterlassen: Neue Grundierungen, bunte Wände und ganze Wandgemälde sind durch die Arbeit der 14- bis 17-Jährigen entstanden. Inzwischen reichen die Aktivitäten sogar über die Schulhofgrenzen hinaus. Auch ein Spielplatz in der Nähe wurde von ihnen schon neu gestaltet.

Was die Malerwerkstatt leistet
Neben diesen sichtbaren Ergebnissen verfolgt die Malerwerkstatt der Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen ein großes Ziel: Die Jugendlichen sollen die im Wettbewerb um Ausbildungsplätze so wichtige Berufsfähigkeit erlangen. Schulleiter Peter Schmid steht voll und ganz hinter diesem Anspruch: „Unser erklärtes Ziel ist, Schul- und Ausbildungsabbrüchen entgegenzuwirken, eine Berufsqualifizierung zu befördern und den Schülerinnen und Schülern der Förderschule eine Chance auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen.“ Die Berufsfähigkeit umfasst neben fachlichen Vorkenntnissen auch soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Sorgfalt, Pünktlichkeit und die Gewöhnung an einen vollen achtstündigen Arbeitstag. So treffen sich die acht bis 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Malerwerkstatt jeweils mittwochs um zehn vor acht mit ihren Betreuern. Uta Spieß und Dieter Schramm, die „Macher“ der Malerwerkstatt, verfügen beide über künstlerische wie pädagogische Fachkenntnisse und Erfahrungen. Sie üben mit den Jugendlichen Arbeitsabläufe ein, von der Planung der Arbeiten über den Umgang mit Farben, Materialien und Werkzeugen bis hin zum Arbeiten auf Leitern und Gerüsten. Bis auf eine Dreiviertelstunde, in der das gemeinsame Mittagessen auf dem Programm steht, wird den ganzen Tag geschliffen, gestrichen und gemalt.

„Viele wollen gleich mitmachen“
Am Projekt Malerwerkstatt nehmen pro Zyklus, der jeweils ein Schuljahr umfasst, zwischen acht und 15 Schülerinnen und Schüler teil. Da die Gruppe nicht vollständig ausgetauscht wird, sondern nur einzelne frei gewordene Plätze neu besetzt werden, ist der Start für die Neueinsteiger oft nicht ganz einfach. Die Gruppen werden im Bezug auf das Alter wie auch auf das Können der Jugendlichen bewusst heterogen gestaltet. So kommt es, dass ältere Schülerinnen und Schüler, die neu in die Gruppe kommen, am Anfang lernen müssen damit umzugehen, dass Jüngere mit mehr Erfahrung sich besser auskennen, als sie selbst. „Das ist schon manchmal schwierig“, erklärt Dieter Schramm, „sie wollen dann unbedingt mithalten können.“

Doch meist finden die Neuen schnell ihren Platz in der Malerwerkstatt. „Die Jugendlichen sammeln bei uns dringend notwendige Erfolgserlebnisse“, bestätigt Dieter Schramm. „Das finden sie richtig toll.“ Das Interesse der Schülerinnen und Schüler an diesem Projekt ist groß. Besonders durch die Arbeit im öffentlichen Schulraum würden viele neugierig und wollten am liebsten gleich mitmachen, beschreibt der Projektbetreuer die Situation. Die Begeisterung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer trägt wohl dazu bei, dass mittlerweile eine Warteliste nötig ist.

So viel Interesse an der Arbeit der Projektgruppe hat darüber hinaus einen positiven Nebeneffekt. Das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler für ihr künstlerisch verziertes Schulgebäude ist ebenso gewachsen wie der Respekt vor der von ihren Klassenkameraden instand gehaltenen Einrichtung. Vandalismus und Schmierereien an den Wänden gibt es nicht.

Klarheit durch Evaluation
Die positive Wirkung der Malerwerkstatt ist nun auch in Zahlen nachvollziehbar. Im Auftrag des Projektträgers, dem Verein Kultur und Arbeit e.V., erfolgte im Frühjahr 2009 eine Evaluierung des Projekts. Die Untersuchung sollte zeigen, ob ein Erfolg der Malerwerkstatt quantitativ belegbar ist, welche Qualitätsmerkmale entscheidend sind und ob die Erfolgsfaktoren auf andere Schulen transferierbar sind. Tatsächlich zeigte sich, dass der Anteil der Jugendlichen der Malerwerkstatt, die nach dem Schulabschluss eine betriebliche Ausbildung beginnen konnten, höher ist als der übrigen Schülerinnen und Schüler. Insgesamt haben 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projektes die Schule inzwischen verlassen, zehn von ihnen gingen in eine betriebliche Ausbildung. Im Bericht heißt es dazu: „Von den 70 Prozent der Schülerinnen und Schüler der Malerwerkstatt, die nach Schulabschluss eine Ausbildung begonnen haben, begannen 14 Prozent eine überbetriebliche Ausbildung und 86 Prozent eine betriebliche Ausbildung. Hier ist ein deutlicher Unterschied im Vergleich zu 53 Prozent bei den Schülerinnen und Schülern, die nicht an der Malerwerkstatt teilgenommen haben, erkennbar.“

Die Qualitätsmerkmale der Malerwerkstatt reichen laut der Untersuchung von den zeitlichen Freiräumen der Ganztagsschule über die positiven Auswirkungen der Arbeit in einer heterogenen Gruppe bis hin zur Sichtbarkeit der Arbeitsergebnisse. Besonders positiv bewerten die beteiligten Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Handwerksbetriebe die Qualifikation und das hohe persönliche Engagement der beiden Projektbetreuer. Kontinuität in der Zusammenarbeit begünstigt ein enges Vertrauensverhältnis zwischen Uta Spieß, Dieter Schramm und den Jugendlichen. „Das Wichtigste ist, dass man die Jugendlichen wirklich mag“, erklärt der Betreuer den Erfolg. „Man muss ihnen ehrliche Sympathie und Offenheit entgegenbringen.“ So ist ein Lernraum entstanden, der Spaß an der handwerklichen Tätigkeit vermittelt, auf die beruflichen Anforderungen vorbereitet und in besonderem Maße das Selbstvertrauen und die Teamfähigkeit verbessert. Auch Karin Drda-Kühn, Geschäftsführerin des Vereins für Kultur und Arbeit, ist von dem Einsatz der Projektbetreuer begeistert. „So ein Projekt betreut man nicht nebenbei“, berichtet sie auch aus eigener Erfahrung. Das mache man nur, weil man von der Idee überzeugt sei.

Unterstützung für weitere Projekte
Nachdem die positive Wirkung der Malerwerkstatt nun belegt ist, wollen Karin Drda-Kühn und die Schule im Erlich auch anderen Schulen und Künstlern Hilfestellung leisten und ähnliche Projekte ins Leben rufen. Bereits fünf Schulen aus der Region, darunter vier Haupt- und Förderschulen mit ganztätigem Angebot und eine Berufsschule, haben Interesse bekundet. Der im Evaluierungsbericht empfohlenen „Strategie der kleinen Schritte“ folgend, hat die Zusammenarbeit mit den Interessenten begonnen. Uta Spieß und Dieter Schramm besuchen die Schulen, stellen ihr Projekt im Detail vor und erklären neben den vielen Vorteilen auch die Hürden, die bis zur Umsetzung genommen werden müssen. Parallel dazu besuchen bereits Schülerinnen und Schüler der interessierten Schulen die Malerwerkstatt, um das Projekt ebenfalls kennen zu lernen.

In einem weiteren Schritt sollen interessierte und für die Arbeit mit Jugendlichen mit erhöhtem Förderbedarf qualifizierte Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit erhalten, an der Schule im Erlich zu hospitieren und so zu entscheiden, ob sie sich an ähnlichen Maßnahmen beteiligen können und wollen. Obwohl noch viel Arbeit bevorsteht, ist Karin Drda-Kühn optimistisch: „Bis Ende 2009 könnten bereits die ersten vergleichbaren Projekte an anderen Schulen gestartet sein.“

Doch nicht nur in Rheinland-Pfalz besteht Interesse an dem Projekt, auch die Europäische Union ist aufmerksam geworden. Seit Oktober 2009 ist der Verein Kultur und Arbeit Partner im Leonardo-da-Vinci-Programm, das wiederum in das EU-Programm für lebenslanges Lernen eingebunden ist. So sollen die positiven Erfahrungen aus Speyer helfen, Jugendliche in Europa davor zu bewahren, aus dem Schulbetrieb herauszufallen.

Autor: DZ Online-Redaktion - Ute Bohnenkamp

 

 

 

 

Die Schule im Erlich macht ihren Schülern ein besonderes Angebot:
Unter Anleitung von Fachkräften werden sie an eine Berufsfähigkeit im Allgemeinen und den Malerberuf im Besonderen herangeführt.
Unterstützt wird dieses Projekt vom Verein für "Kultur und Arbeit".

 

Dieser Verein hat eine sehr interessante Broschüre über die "Malerwerkstatt" herausgegeben:

Fit für den Handwerksberuf

Berufsvorbereitung an der Schule im Erlich


Soeben ist die 2. erweiterte Auflage 2010 erschienen!

Klicke Sie das Bild an, um die gesamte Broschüre als PDF-Datei zu sehen!

 

 

 

 

 

Homepage der Malerwerkstatt

Berichte der regionalen Presse

Pressestimmen

Broschüre "Malerwerkstatt" als PDF-Datei

Broschüre 

Evaluierung der "Malerwerkstatt"

Abschlussbericht

Weitere Informationen unter:

facebook.com/Berufsvorbereitung