MALERWERKSTATT

WIR BEDANKEN UNS HERZLICH BEI ALLEN, DIE UNS MIT IHREN SPENDEN UNTERSTÜTZEN UND ZUM WEITERBESTEHEN DES PROJEKTES BEITRAGEN!

Seit 2005 begleitet das Projekt MALERWERKSTATT junge Menschen am Übergang aus der Förderschule in einen Beruf hinein.

Jugendliche ab 13 Jahren haben die Möglichkeit, an regelmäßig einem Tag pro Woche von 8 bis 16 Uhr an dem Berufsvorbereitungs-Modell teilzunehmen.

Sie können sich hier beim Arbeiten unter Echtbedingungen mit Material und Werkzeugen erproben, ihre praktischen Fähigkeiten entdecken und unter sorgfältiger Anleitung handwerkliche Grundkenntnisse erwerben.

Bei Aufgabenstellungen aus den Bereichen Farbe, Holz, Garten- und Landschaftsbau lassen sich persönliche Vorlieben und berufliche Interessen entwickeln.

Möbel Upcycling nach eigenen Entwürfen – Neuer Lack für alte Möbel

Malerarbeiten in der Fußgängerunterführung am Festplatz in Speyer

Schleifarbeiten zum Auffrischen der Hölzer im Freien

Bepflanzen der Kräuterspirale mit leckeren Kräutern für die Schulküche

Die Teilnehmer*innen erhalten umfangreiche Hilfe bei der Suche nach geeigneten Praktikums- und Ausbildungsplätzen: Die MALERWERKSTATT hält langjährige Kontakte zu den Betrieben in Speyer und Umgebung.

Und: Die MALERWERKSTATT betreut maximal 6 junge Menschen bis zum Alter von 24 Jahren mit

Lernhilfe während der Ausbildung

Begleitung bei persönlichen Schwierigkeiten oder Problemen in Schuleund Ausbildungsbetrieb

Prüfungsvorbereitung

Bewerbung um einen Arbeitsplatz

Seit 2005 haben durch die Unterstützung im Projekt mehr als 80 Teilnehmer*innen erfolgreich eine Ausbildung abgeschlossen und sind seither in ihren Berufen tätig.

Marika arbeitet seit 6 Jahren in einem Speyerer Malerbetrieb.

Andere Ehemalige sind Altenpflegehelfer, Staudengärtner, Beikoch, Metzger, Zerspanungstechniker, Metallbauer usw.

Darüber hinaus trägt die MALERWERKSTATT seit ihrem Bestehen durch innovative und fachgerechte Gestaltung von Gebäude und Außenanlage der Schule im Erlich maßgeblich zu einem motivierenden und lernförderlichen Umfeld bei.

Das Wichtigste dabei aber ist: Alle Arbeiten werden im Team von und mit Jugendlichen erledigt, und alle sind stolz auf ihre gemeinsamen Ergebnisse!

Der Bau eines naturnahen Spielgeländes auf einer Fläche von1500 Quadratmeter war eine umfangreiche Aufgabenstellung: Mit Planung, Materialbeschaffung, Holzund Steinarbeiten, Verbau, Vorbereitung der Pflanzflächen, Aussaat und Bepflanzung war das MALERWERKSTATT-Team fast 2 Jahre lang mit viel Freude beim Arbeiten beschäftigt.

Alles ist gut angewachsen und wird weiterhin gepflegt….

…. und Späße sind schon auch dabei.

Ganz anders war das beim Renovieren der Pausenvorhalle: Das Arbeiten auf dem Rollgerüst beansprucht die Konzentration und muss geübt werden. Sauberes Arbeiten ist wichtig. Alles wird gut abgedeckt, abgeklebt und sorgfältig abgefasst – darauf legt ein Malerbetrieb besonderen Wert.

Wandbilder eignen sich gut zum Üben: Einfache und schwierigere Formen werden mit dem Pinsel ausgemalt und sollten in einer klaren Linie aneinanderstoßen – da gibt es Aufgaben für alle, Anfänger und Fortgeschrittene.

Die Motive wurden passend zur Berglandschaft an der Kletterwand entworfen, die schon zuvor von der MALERWERKSTATT gestaltet worden war.

Ein riesiges Wandbild (9 Meter hoch, 21 Meter breit) mit Kletterrouten bis hinauf zum Dach muss gut vorbereitet werden.Ein Speyerer Malerbetrieb hat dem Projekt dafür ein Gerüst 3 Wochen kostenfrei überlassen, die Kosten für die Farbe gespendet und einen der beteiligten Jugendlichen in die Ausbildung genommen. Herzlichen Dank!!!

Auch der Schriftzug an der Eingangswand der Schule wurde entworfen und vom MALERWERKSTATT-Team farbig ausgearbeitet.

Immer wieder bemüht sich die MALERWERKSTATT, ihre Arbeitsergebnisse auch außerhalb der Schule zu zeigen. In der Städtischen Galerie (2013 und 2020), im Alten Stadtsaal (2015) und im Sophie-La-Roche-Haus (2025) in Speyer stellten die Jugendlichen farbig neu gestaltete Möbel vor.

Handwerksbetriebe aus Speyer und der Umgebung können sich hier über deren Leistungsmöglichkeiten informieren und für Praktikums- und Ausbildungsplätze angefragt werden.

2024 zeigte die Werkstattgruppe auf Einladung der Altkatholischen Kirchengemeinde in Landau für ein halbes Jahr eine große Installation in der Katharinenkapelle.

Organisation und Trägerschaft:
Finanziert wird das Projekt immer für die Laufzeit von 1 Jahr
• zu 1/3 von der Agentur für Arbeit in Ludwigshafen und
• zu 2/3 durch Spenden und Stiftungsgelder.

Initiatoren, Werkstattleiter und Unterrichtende in der Lernhilfe: Dieter und Uta Schramm

Träger des Projekts ist das Zentrum für Arbeit und Bildung in Frankenthal.



Nach Oben