Endlich ist unser Podcast online in dem wir interessante Sachen
erzählen. Es geht um unser Projekt „Stolpersteine“, was wir gemacht
haben und wie wir dazu kamen. Nach unserem Seniorenheimprojekt
wollten wir wissen was die goldenen Steine in der Stadt sind und dann
haben wir angefangen darüber zu reden und uns zu erkundigen im
Internet. Wir haben uns im Internet jeweils zwei Familien ausgesucht,
über die wir schreiben wollen und haben Texte gelesen und
vorgetragen. Wir haben Lehrer aus anderen Schulen in der Stadt herum
geführt und haben unsere Texte vorgetragen. In unsere Schule kamen
dann zwei Männer von Mediator, die mit uns einen ersten Podcast
aufgenommen haben. Wir haben auch ein Buch gelesen, es heißt
,,Erzählt es euren Kindern“. In dem Buch geht es um Gewallt gegen
Juden und das Menschen mit Behinderungen umgebracht wurden.
Danach hatten wir auch einen Besuch von Frau Scholl. Sie arbeitet
ehrenamtlich für die Stolpersteine. Sie hat eine persönliche Verbindung
zu den Geschwistern Scholl, die auch im zweiten Weltkrieg von den
Nazis umgebracht wurden. Als nächstes haben wir auch Filme geschaut
z.B. „Der Pianist“, „Der Junge im gestreiften Pyjama“, „Napola“ und
„Jeder stirbt für sich allein“. Dann waren wir im KZ Osthofen und haben
eine Führung bekommen. Dort wurden aber noch keine Menschen
umgebracht, aber misshandelt. Dort wurden Juden, Sinti und Roma und
politische Gegner hingebracht. Wir haben gesehen, wo sie geschlafen
und sich gewaschen haben, was nicht wirklich eine Dusche war
sondern ein Wasserhahn mit kaltem Wasser. Anschließend waren wir
auch noch bei der Zeitzeugin Eva Szepesi, die eine Überlebende ist
vom KZ Ausschwitz. Sie hat uns über ihr Leben dort erzählt. Wir haben
noch eine Führung ins Judenbad bekommen, dort wurde uns auch
erzählt, dass Menschen herkommen um sich zu waschen als Ritual. Als
nächstes Ziel haben wir uns vorgenommen, dass wir unsere gemalten
Häuser von den jüdischen Familien als Straße in unserer Schule
hinhängen, sodass die anderen Klassen es sehen und sich vielleicht
das auch als Projekt wünschen. Zum Schluss wurden wir sogar zu einer
Stolpersteinverlegung eingeladen und wollen Steine putzen. Das
Projekt ist für mich interessant, aber es ist sehr verstörend wie die
Juden, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderungen und politische
Gegner behandelt worden sind.
Von Chantal

















