Unterrichtsgang zum Konzentrationslager (KZ) in Osthofen
Am Dienstag, den 10.03.26, besuchten wir das KZ Osthofen. Hier wurde uns die Geschichte der
Gefangenen und der Nazis von einem Studenten erzählt. Bis zu 300 Gefangene wurden eingesperrt.
Als Hitler an die Macht kam, wurden hier vor allem politische Gegner von Hitler eingesperrt und
gequält:
Die Leute, die eine andere Meinung hatten, wurden plötzlich abgeholt von den Nazis. Die Polizei war
auch dabei. Man wollte es so aussehen lassen, als hätten diese Menschen etwas Böses getan.
Im Lager mussten sie tagelang sinnlose Arbeiten erledigen, z.B. Nägel von links nach rechts krumm
schlagen.
Es gab keine Betten. Die Menschen mussten auf dem kalten Boden schlafen, viele wurden krank.
Manche starben, kurz nachdem sie entlassen wurden.
Sie mussten die Latrine (ein Plumpsklo ohne Wasser oder Klopapier) mit den Händen oder ihrem
eigenen Geschirr leeren.
Sie hatten täglich nur ein paar Sekunden Zeit zum Waschen, da es nur einen einzigen Wasserhahn für
alle Gefangenen gab. Im Winter, wenn der Wasserhahn gefroren war, mussten sie sich mit Sand
„waschen“.
Die Nazis zwangen einen jüdischen Mann an einem Feiertag sein Fasten zu brechen: Er wurde
außerdem verprügelt und musste Schweinefleisch essen.
Zwei Männer konnten fliehen. Sie gingen ins Ausland und kämpften gegen die Nazis.
von Chantal, Jawad, Alea und Leon






